Patapan   „Spielleut der Churpfalz“                     

Texte und Informationen zu den Liedern und Tänzen

 

 

1) Pat a pan

Bernard de la Monnoye (1641-1728) ist der Komponist dieses Stückes. Pat a Pan ist

ein Weihnachtslied mit Tanzcharakter aus dem Burgund, entstanden um das Jahr 1700. Live singen wir den original franz. Text, eine englische Fassung (wie auf der CD) und eine dt. Fassung, getextet von Erwin. Im Kern geht es um einen Trommler und einen

Flötenspieler, die zum Lobpreis Gottes aufspielen. Mit den Worten „Turelurelu“ wird die Flöte und mit „Pat a Pan“ die Trommel lautmalerisch nachempfunden.

Gesang: Nina, Geige: Roland, Cister: Erwin, Flöte: Achim, Trommel: Wolfgang.

 

Original Text in Französisch: Bernard de la Monnoye (1641-1728)

Anmerkung: Burgundischer Dialekt, etliche Wörter sind deshalb

nicht mit dem modernen Französisch identisch.

1. Guillô, pran ton tamborin;
Toi, pran tai fleúte, Rôbin!
Au son de cé instruman,
Turelurelu, patapatapan,
Au son de cé instruman
Je diron Noei gaiman

2. C’ étó lai môde autrefoi
De loüé le Roi dé Roi,
Au son de cés instruman,
Turelurelu, patapatapan,
Au son de cés instruman,
Ai nos an fau faire autan.

3. Ce jor le Diale at ai cu
Randons an graice ai Jesu
Au son de cés instruman,
Turelurelu, patapatapan,
Au son de cés instruman,
Fezon lai nique ai Satan.

4. L’homme et Dei son pu d’aicor
Que lai fleúte & le tambor.
Au son de cés instruman,
Turelurelu, patapatapan,
Au son de cés instruman,
Chanton, danson, sautons-an.

 

Englischer Text:

Bemerkung: Es gibt etliche englische Texte. Manche halten sich in der Übersetzung nahe an das französische Original.

Die beiden ältesten Textfassungen, mit unbekanntem Autor (erstere befindet sich auf der CD), sind diese:

 

1. Take thy tabor and thy flute,
None today must e'er be mute:
With such jolly shepherd toys,
Tu-re-lu-re-lu, pa-ta-pa-ta-pan;
To the sound of this shrill noise,
Let us raise a Noel, Boys!

2. Long ago our fathers sang
Such a song on this same day:
'Twas of Bethlehem, their lay,
Tu-re-lu-re-lu, pa-ta-pa-ta-pan;
Where wise kings and shepherds stray
To the stars their music rang.

3. As we join our choicest airs,
In a hymn that upward fares:
Earth and heaven seem near our prayers:
Tu-re-lu-re-lu, pa-ta-pa-ta-pan;
Vanish all our daily cares
While we dance and sing Noel.

 

Alternative, alte englische Text-Version :

 

1. Willie, get your little drum,
Robin, bring your flute and come.
Aren’t they fun to play upon?
Tu-re-lu-re-lu, pat-a-pat-a-pan;
When you play your fife and drum,
How can anyone be glum?

2. When the men of olden days
Gave the King of Kings their praise,
They had pipes to play upon.
Tu-re-lu-re-lu, pat-a-pat-a-pan;
And also the drums they’d play,
Full of joy, on Christmas Day.

3. God and man today become
Closely joined as flute and drum.
Let the joyous tune play on!
Tu-re-lu-re-lu, pat-a-pat-a-pan;
As the instruments you play,
We will sing, this Christmas Day.

Quelle: William Sandys , Christmas Carols Ancient and Modern (London: Richard Beckley, 1833)

 

Deutscher Text: Erwin Holzer (2008)

 

1. Wilhelm spiel` dein Tambourin

Und du deine Flöte Robin

Ja das hört sich prächtig an,

turelurelu, patapatapan,

wie das klingt und wie das schallt

es ist heilige Weihnacht bald.

2. Jahr für Jahr in dieser Zeit

Auf der ganzen Erde weit,

ja das hört sich prächtig an,

turelurelu, patapatapan,

wie das klingt und wie das schallt

es ist heilige   Weihnacht bald.

 

 

 

 

 

2) Drei Junggesellen

Ein kulturhistorisch sehr interessantes Lied. Deshalb möchte ich zur Überlieferung etwas weiter ausholen:  Im Frühjahr 1770 kam Goethe für eineinhalb Jahre nach Straßburg, um sein Jurastudium, das er in Leipzig begonnen hatte, zu beenden. Johann Wolfgang von Goethe lernte Johann Gottfried Herder im ehemaligen Gasthaus »Zum Geist« am Quai Saint-Thomas Nummer 7 in Straßburg kennen: Herder hatte seine Reise als Reisebegleiter des Prinzen von Eutin in Straßburg unterbrechen müssen, da er sich einer Augenoperation unterziehen musste. Durch einen Zufall kehrten beide in eben diesem Gasthaus ein und, da Goethe schon viel von ihm gehört hatte, sprach er ihn an. Zwischen ihnen entwickelte sich in nur kurzer Zeit eine enge Freundschaft, die für beide wichtig wurde. Herder   wollte er selbst mit einer Sammlung von Volksliedern anfangen; also schickte er Goethe aus, um authentische deutsche Volkslieder zu sammeln. Das hat nicht viel gebracht: denn es war schon zu sehen, dass das Volkslied an und für sich schon am Aussterben unter der Bevölkerung war. "Goethe machte die Erfahrung, "dass die jungen Leute nur Schlager sangen und allein bei den ältesten Mütterchen alte Lieder zu finden waren."  Also konnte Goethe nur 14 Lieder finden, von denen er auch die Melodien aufschrieb und Herder zuschickte.

Unter Einfluss von diesen und anderen Liedern, schrieb Herder also 1771 seinen Aufsatz über Ossian. Dieses Werk "löste die Volksliederbewegung aus".   In den nächsten Monaten und Jahren wurden eine Menge Sammlungen und Übersetzungen veröffentlicht, die sich nach den Herderschen Ideen orientierten, z.B. „Des Knaben Wunderhorn“ von Clemens Brentano und Achim von Arnim (1806). Herder arbeitete fleißig an einer eigenen Sammlung von Volksliedern, die einige Jahre später auch erscheinen sollte.

 Das Lied „Vom plauderhaften Knaben“, das wir in „Drei Junggesellen“ umbenannt haben, ist die Nr. 11 von 14 Liedern, die Goethe für Herder aufgezeichnet hat und sich in Herders Nachlass Bd.1 wiederfinden. Das Lied findet sich auch in einer Ausgabe aus dem Jahre 1943  in Pinck, Louis (Hrsg): Volkslieder von Goethe, im Elsaß gesammelt mit Melodien und Varianten aus Lothringen und dem Faksimiledruck der Straßburger Goethehandschrift.

 

Erzähler und Cister: Erwin Holzer, Mädchen: Nina,   Bursche & Laute: Achim, Geige: Roland,

Pferdegeklapper (Kokosnuss): Wolfgang.

 

Strophe 6 & 7 in der Reihenfolge gedreht.

1)       Es waren drei Junggesellen

die täten was sie wöllen.

Sie hielten einen Rat

zu Straßburg in der Stadt,

und welcher diese lange Nacht

am besten schlafen tat.

 

2)       Es war auch einer darunter,

der nichts verschweigen kunnte:

„Es hat mir gestern spät

ein Maidel zugeredt,

Sie wollt mich lassen schlafen,

bei ihr im Federbett.

 

3)       Das Mädel steht an der Wände,

und hört vom Anfang bis Ende:

„Verleih mir, großer Gott,

den Witz und den Verstand,

dass mir der lose Knabe

nicht kommt an meine Hand!“

 

4)       Da es nun war um viere,

kam er geritten vor die Türe.

Er klopfet also still

mit seinem goldnen Ring:

„Ei, schläfst du oder wachest,

mein auserwähltes Kind?“

 

5)       „Wie wärs, wenn ich nicht schliefe

und dich nicht ´rein ´er ließe?

Reit´ du nur immer hin,

wo du hergeritten bist.

Ich kann auch ruhig schlafen,

wenn du nicht bei mir bist.“

 

6)       „Dort oben bei jener Linden,

wirst du dein Schlafplatz finden.

Bind du erst deinen Gaul

wohl an denselben Baum,

und laß mich ruhig schlafen

in meinem süßen Traum!“

 

7)       Er saß sich auf seinem Gaule

      und schlug sich selber aufs Maule:

      „Hättst du nur still geschwiegen

      du lose Plapperzung,

      du bringst mich um das Liegen

      beim schwarzbraun Maidel jung.“

 

8)       „Nächtens ward ich trunken,

da ritt´ ich nach Gedunken,

und alles, was ich red´,

das tät der junge Wein,

steh´ auf mein feines Mägdelein

und laß mich bei dir ein!“

 

      

 

3) Kol dodi

Diese  Melodie soll in ihrem Ursprung aus Israel (Palästina) und etwa 3.000 Jahre alt sein.

Geige: Roland, Flöte: Nina, Cister: Erwin, Trommel: Wolfgang & Achim.

 

4) Porque ilorax

Ein Lied aus dem sephardischen Judentum. Die sephardische Musik entstand im

Mittelalter in Spanien.

Gesang & Cister: Nina, Lyra: Roland, Trommel: Wolfgang

(Die Lyra ist ein archaisches Streichinstrument, das heute noch in Armenien und Griechenland in der Volkmusik verbreitet ist. Das Instrument ruht auf den Schenkeln und wird im Sitzen gespielt.)

 

Porque llorax blanca niña, porque llorax blanca flor?

Lloro por vos cavallero, que vos vax y me dexax.

Me dexax niña y muchacha, chica y de poca edad.

Tengo niños chiquiticos, lloran y demandan pan.

 

Übersetzung:

Warum weinst du, weißes Mädchen, warum weinst du weiße Blume?

Ich weine wegen Euch, mein Herr, der du mich verlassen hast.

Alleine gelassen, noch keine Frau, mit meinen Kindern, die weinen und Hunger haben.

 

5) Bale ar zon

Traditionelle Tanzweise (An Dro) aus der Region von Vannetaise in Frankreich. Wir spielen abwechselnd ein 3-stimmiges Arrangement von Erwin und eine 2-stimmige Variation

von Roland.

Geige: Roland, Drehleier: Erwin, Flöte: Nina, Cister: Achim, Trommel: Wolfgang.

 

6) A maid in Bedlam

Ein Volkslied aus England um die Mitte des 18. Jh. entstanden. Eine junge Frau, über ihre unglückliche Liebe verrückt geworden, muss ihr Dasein in einer Irrenanstalt, dem St. Bartholomew’s Hospital, fristen. Im Volksmund wurde dieses Hospital Bedlam genannt. Der Name Bedlam beruht auf das im Jahre 1247 gegründete Kloster St. Maria von Bethlehem.

Gesang & Tin Whistle: Nina, Geige: Roland, Gitarre: Erwin, Synthesizer: Wolfgang.

 

1) Abroad as I was walking

One evening in the spring

I heard a maid in Bedlam

So sweetly for to sing

Her chain she rattled with her hands

And thus replied she

 

Chorus: I love my love

Because I know

My love loves me

 

2) Oh my cruel parents

Are being too unkind

They drove and punish me

And trouble my mind

For though I'm ruined for his love

Contented will I be

 

Chorus

 

3) Would I become a swallow

Ascend into the air

And if I lost my lover

And could not find him there

I quickly would become a fish

And search the flowing sea

 

Chorus

 

4) With straw I'll make a garland

And dress it very fine

I'll mix the wame with roses

Lily pink and tyne

I will preserve it for my love

When he returns from sea

 

Chorus

 

5) Just as she was sadly weeping

Her love came on the land

Hearing she was in Bedlam

He ran straight out of hand

And as he entered into the gates

He heard her sigh and say

 

Chorus

 

6) He stood and gazed on her

Hearing his love complain

He could not stand any longer

He bled in every vein

He flew in to her snowy white arms

And thus replied he

 

Chorus

 

 

7) Courres Bregado

Ein traditionelles Stück des 16. Jh. aus Frankreich. Dort auch unter dem Titel „Le Prince

de Bretagne“ bekannt. Wir spielen ein 4-stimmiges Arrangement von Erwin.

Geige: Roland, Flöten: Nina, Drehleier & Cister: Erwin, Krummhorn: Achim, Trommel: Wolfgang.

 

8) Schwartenhals

Sehr traurig war das Los der Landsknechte, sobald ein Feldzug zu Ende war und sie entlassen wurden. Sobald der Sold vertan war, halfen sie sich mit Betteln, Zechprellen und auch mit Straßenraub. Erstmals im Jahre 1549 in Forster: „Frische Liedlein III“ veröffentlicht. In unserer Version findet sich noch ein musikalisches Zwischenstück aus Michael Praetorius:

Bransle Double, Terpsichore (1612).

Gesang & Cister: Erwin, Geige: Roland, Flöten: Nina & Achim, Trommel: Wolfgang.

 

1)       Ich kam für einer Frau Wirtin Haus,

man fragt mich: wer ich wäre?

„Ich bin ein armer Schwartenhals,

ich eß und trink so gerne.“

 

2)       Man führt mich in die Stuben ein,

      da bot man mir zu trinken,

mein Augen ließ ich umher gan,

den Becher ließ ich sinken.

 

3)       Man setzt mich oben an den Tisch,

      als ich ein Kaufherr wäre,

      und da es an ein Zahlen ging,

      mein Säckel stund mir leere.

 

4)       Da ich zu nachts wollt schlafen gan,

man wies mich in die Scheure.

Do wart mir armen Schwartenhals

mein Lachen viel zu teure.

 

5)       Und do ich in die Scheure kam,

do hub ich an zu nisten.

Do stachen mich die Hagedorn,

darzu die rauhen Distel.

 

6)       Do ich des morgends früh aufstund,

der Reif lag auf dem Dache,

do muß ich armer Schwartenhals

meins Unglück selber lache.*

 

7)       Ich nahm mein Schwert wohl in die Hand,

und gürt´ es an die Seiten.

Ich Armer muß zu Füßen gan,

das macht: ich hat nicht z´reiten.

 

8)       Ich hub mich auf und ging davon

und mach mich auf die Straßen.

Mir kam ein´s reichen Kaufmanns Sohn:

sein Tasch mußt er mir lassen.

 

(*geändert: im Original = warten).

 

 

9) Wer jetzig Zeiten leben will

Traditionelles Volkslied aus der Zeit des 30jährigen Krieges (1618-48).

 „Geld regiert die ganze Welt“. Diese modern anmutende Textweisheit richtet ihren Appell an

die Moral und geistige Integrität der Menschen. Doch die Angriffe auf Leben, Geist und

Seele sind gestern wie heute vorhanden. Dies haben wir in einer kleinen Textänderung

festgehalten. In trefflichster Poesie mahnt uns Andreas Gryphius (1636) in „Thränen

des Vaterlandes“: „... doch schweig´ ich noch von dem, was ärger als der Tod, was

grimmer denn die Pest und Glut und Hungersnoth: daß auch der Seelen Schatz so

vielen abgezwungen“.

Gesang& Flöte: Nina, Gesang & Cister: Erwin, Geige: Roland, Krummhorn: Achim, Trommel: Wolfgang.

 

1)       Wer jetzig Zeiten leben will,

muß hab´n ein tapfer Herze.

Es sind der argen Feind so viel,

bereiten dir viel Schmerze.

Da heißt es steh´n ganz unverzagt

in geist´ger und blanker Wehre,(*)

dass sich der Feind nicht an uns wagt,

es geht um Gut und Ehre

 

2)       Geld regiert die ganze Welt,

dazu verhilft betrügen.

Und wer sich jetzt noch redlich hält,

muß endlich unterliegen.

Rechtschaffen hin, rechtschaffen her,

das sind nur alte Geigen.

Betrug, Gewalt und List vielmehr,

klagst du´s, man wird   dir´s zeigen.

 

3)       Doch wie´s auch kommt, das arge Spiel,

behalt ein tapfer´s Herze.

Und sind der argen Feind so viel,

bereiten dir viel Schmerze.

Da heißt es stehn ganz unverzagt

in geist´ger und blanker Wehre,

dass sich der Feind nicht an uns wagt,

es geht um Gut und Ehre

 

(*) Zeile geändert, original: „in seiner blanken Wehre“

Vier Strophen mit Textvarianten sind überliefert.

In unserer Strophe 2 sind Teile der originalen Strophen 2&3 kombiniert,

aus Strophe 4 wurde unsere Strophe 3 mit der Änderung von Strophe 1.  

 

10) Krummhorntanz (Komponist: Achim Frank)

Krummhorn: Achim, Flöte: Nina, Geige: Roland, Cister: Erwin, Trommel: Wolfgang.

 

11) Mundus vult decipi (Text: Roland Preuss, Melodie: Achim Frank)

Mir träumte des Nachts ich wandle durch die Straßen der Kölner Altstadt, es könnte

im Spätsommer des Jahres 1598 gewesen sein. Ich traf sie alle in einer Spelunke, den

Schinder, den Astrologen, den König, den Pfaffen, den Medicus. Jeder übertraf sich in den

Schilderungen seines Standes, bis ein Spielmann daherkam und mit diesem Lied dem

eitlen Schein ein Ende bereitete. Der darauf folgende Tumult beendete meinen Traum.

Ein „Mittelalterhit“, den wir (und manch andere Spielleut) seit vielen Jahren im Programm haben.
Zu dem unten von Roland geschriebenem Text, der als solcher auch bei der Gema gemeldet ist,
wurden noch einige witzige Strophen von anderen Spielleuten hinzugedichtet, was uns freut.
Es ist also keineswegs so, wie manch einer vermutet, es sein ein alter Text

Gesang & Drehleier: Erwin, Flöte: Nina, Cister: Roland, Laute: Achim, Trommel: Wolfgang.

 

1)       Ich wollt´ für einen Festtagsschmaus

ein schönes Stücke Fleisch.

Der Metzger doch ein Schinder war

und schnitt´s   aus fauler Leich´.

 

Ref.:

      Mundus vult decipi,

die Welt ist nur ein Schein.

Mundus vult decipi

und will betrogen sein.

 

2)       Vom Astrolog die rechte Zeit

zur Aussaat ich erfuhr.

Doch kam der heiße Sommerwind

s´ gab dürre Halme nur.

Ref.:

 

3)       Der König sprach: „Im neuen Reich

soll´s   allen besser gehen.“

Er baute sich ein neues Schloss,

aber sonst ist nichts geschehn.

Ref.:

 

4)       Der Medicus mir Pillen gab,

zu erleichtern meine Leiden.

Erleichtert war mein Säckel nur,

ich muss mich jetzt bescheiden.

Ref.:

 

5)       Der Pfaffe mir die Sünde nahm

für eine halbe Sau.

Die fraß er dann zu Brot und Wein

und buhlt mit meiner Frau.

Ref.:

 

6)       Und was ihr hört und seht ihr Leut,

ist nichts als eitler Schein.

Und seht ihr mehr als wirklich war,

so wollt´s   betrogen sein.

Ref.: